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Esbat - Zeremonie zur Heilung

Was nun kommt soll eine kleine Anregung sein, für jeden der spontan die Kräfte und Energien eines Zeitraumes oder besonderen Augenblickes nutzen möchte, um das Beste und Wichtigste heraus zu holen.

Zur damaligen Zeit (oder eigentlich schon länger), war jemand, der mir sehr am Herzen liegt, mal wieder krank und es schien einfach kein Ende zu nehmen. Mir war klar dass ich wenigstens versuchen musste auch die nicht-medizinischen und irdischen Mittel einzusetzen, um ihm zu helfen. Da der Vollmond in diesem Juni (2011) gleich mit einer absoluten Mondfinsternis zusammen fiel und auch noch rot werden sollte (das nennt man Blutmond), schrie der Tag geradezu nach meinem Einsatz!

Fassen wir zusammen. Was haben wir? Einen Vollmond mit einer ganz besonderen Energie und gleich zwei Ereignissen, die wirklich selten auftreten, geschweige denn auch noch zusammen treffen. Das Ganze in einem Monat der vor Lebenskraft nur so strotzt, wo die ganze Natur in voller Blüte steht und Ganzheitlichkeit, Gesundheit, Fülle - alles große Themen sind. Es geht einfach darum die Gunst der Stunde zu nutzen, zu erkennen was Mutter Natur uns anbietet und das dann auch zu ergreifen. Inspirieren lassen lautet die Devise, zugreifen und auf die Signale achten, die von der (geistigen) Welt auf uns einströmen.

Man kann jetzt hingehen und ein tolles, komplexes Ritual austüfteln (Tarotkarten, Steine, Kräuter, Bänder, Sigillen usw. usf.), mit vielen bildhaften Einzelheiten und Bestandteilen (wovon ich wirklich ein sehr großer Fan bin). Ich allerdings brauchte in meiner Situation etwas wie einen "Notfall-Zauber", der im Prinzip einfach funktionieren sollte! Insofern griff ich nur zu dem Notwendigsten, das ich im Hause hatte:

1 grüne Kerze (für mich die Farbe der Heilung schlechthin)
1 Räucherstäbchen "The Sun"
(denn auch ihre / seine Hilfe wollte ich)
einige Tropfen Salbeiöl
(Reinigung, Bannung der Krankheit, Heilung)
1 Tropfen meines eigenen Blutes
(was bietet sich mehr an, wenn der Blutmond am Himmel steht und es außerdem noch um "mein Blut" geht, jemanden also den ich als mein eigenes Kind betrachte? Dafür gebe ich gerne selber ein kleines Stückchen von mir)


In die Kerze ritzte ich mit einem Zahnstocher die Siegel von Sonne und Mond (da ich ja ihrer beider Kraft zur Heilung erbitten wollte), dazwischen schrieb ich den Namen von meinem kleinen Liebling. Dann rieb ich sie mit dem Salbei-öl ein und gab einen Tropfen von meinem Blut auf das Papier. (Normaler Weise sollte man so tough sein, sich einfach mit einer sauberen Nadel in den Finger zu stechen. Da das aber nunmal nicht jeder über sich bringt, egal wie sehr er sich auch anstrengt +räusper+, kann so ein Angsthase :-)) sich auch einfach in die Lippe beißen oder etwas anderes, wovor es ihm nicht so graust). übrigens möchte ich jetzt keinesfalls dass irgendjemand auf die Idee kommt, Hexerei hätte tatsächlich was mit Blut und Opfern und anderen gruseligen Sachen zu tun. Ich sage ja - man muss Korrespondenzen herstellen. Ich habe niemals zuvor körpereigenes Material für eine Zauberei verwendet und keine Ahnung ob ich es in Zukunft nochmal tun werde. Aber wir hatten eben Blutmond und ich wollte "mein Blut geben" (symbolisch - nur einen einzigen Tropfen!), als Zeichen dafür wie ernst mir mein Anliegen war.

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