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Speisen / Getränke / Opfergaben:



Wie jeder unserer Feiertage schreit natürlich auch Walpurgis nach einem zur Jahreszeit passenden Festmahl, für uns und für die Götter. Und wovon würden wir uns derzeit lieber verführen lassen, als vom Gemüse der Saison? Richtig, bei mir steht Spargel auf Platz 1 in der Speisekarte! Noch Kochschinken, Kartoffeln und Hollandaise dazu - schon haben wir das perfekte (Frühlings-)Dinner auf dem Tisch! Mein kleines Special in diesem Jahr (Basisgericht mal ein wenig aufgelockert): Pellkartoffeln abpellen und halbieren, mit der Schnittkante nach oben in eine leicht gefettete Auflaufform legen. Spargel und Schinken entweder als Röllchen obenrauf legen oder die Stangen lose und den Schinken in Streifen drüber streuen. Das Ganze mit reichlich Hollandaise und einer guten Prise Muskat abrunden, Reibekäse on top und bis zum gewünschten Bräunungsgrad ab in den Ofen.

Wer jedoch gar kein Fan der phallusartigen Spezialität ist kann z. B. einfach auf einen schönen bunten oder grünen Salat mit vielen frischen Kräutern zurück greifen, auch toll und ganz simpel. Ich empfehle diesem mit einem guten Schuss Himbeeressig den Extra-Kick zu verleihen und schon hat man etwas besonderes auf dem Tisch. Nun kann es natürlich sein dass jemand beides nicht wirklich ansprechend findet - auch kein Problem: In dem Fall zaubern wir uns etwas leckeres mit Fisch oder Fleisch, passend wäre hierbei Schwein (evtl. ein toller Braten). Dazu nehmen wir Met oder Bier, am liebsten aber eine feine Mai-Bowle (aus einer Flasche Weißwein oder Sekt, zwölf Erdbeeren, einigen süßen Waldmeister-Blättern und ggf. Sirup oder Honig), alternativ einen gut gekühlten Sekt mit Erdbeeren.

Wie immer stehen aber auch dieses Mal die süßen Speisen hoch im Kurs. Beeren, Gebäck & Kuchen (Marmorkuchen-Kranz oder Obstboden sind super) sowie Pudding und süße Weine generell (lecker: www.beerenweine.de) sind doch immer eine Sünde wert. Goldrichtig liegt man ansonsten beim Griff zu frischen Früchten und runden Broten, ganz simpel also und egal zu welcher Tageszeit.

Nun sind wir aber ja "nicht alleine", weswegen wir von Kuchen & Wein auch den Göttern reichen sollten. Die Feen hingegen freuen sich wenn wir unsere Früchte mit ihnen teilen, am liebsten allerdings gleich mit Sahne (mmmhhh...) und / oder Honig dazu. Im Laufe einer Zeremonie dann kann prima geräuchert werden. Styrax, Benzoe, Patchouli, Rose, Sandelholz, Melisse, Lavendel und Vanille verbreiten einen üppigen Duft nach Liebe und Frühling auf Hochtouren. Um hierfür noch den passenden Rahmen zu schaffen sind Blumen ohnehin unerlässlich, das hatten wir ja bereits besprochen. Für den Altar oder Ritualplatz wären blühende Wildblumen eine perfekte Wahl, gerne auch Flieder, Schlüsselblumen (für die Elfen) oder sogar Löwenzahn. Ein bisschen kann man ja vielleicht auch hier wieder abwägen welches Vorhaben man evtl. im Sinn hat, gerade wenn man mit speziellen Wesenheiten wie Feen oder Elfen arbeiten möchte.

23. Mai 2012