Ueber mich        



Speisen / Getränke / Opfergaben:

Traditionell oder typisch für die Osterzeit sind meiner Meinung nach außer den obligatorischen Eiern und sämtlichen Eierspeisen (Rühreier, Spiegeleier, strammer Max, armer Ritter, Omlettes, Pfannkuchen und was nicht alles geht) vor allem Gerichte mit Hühnchen oder Fisch und leichtem Frühlingsgemüse (Lammfleisch oder Hase stehen bei mir niemals zur Debatte und fehlen daher gänzlich auf dem Speiseplan. überdies fände ich es unsäglich besonders zu dieser Zeit eines der heiligen Tiere zu verspeisen...). Dazu gehören für mich Möhren und Lauch, als Sättigungsbeilagen Reis oder Kartoffeln. Natürlich kann man prima variieren, indem man vielleicht mit Samen und Sprossen experimentiert. Aber auch Käse kommt gern auf den Tisch, derzeit ganz besonders von Ziegen- oder Schafsmilch. Damit kann man gebackene oder überbackene Sandwiches verfeinern oder aber womöglich ein zeitgemäßes Pastagericht zaubern (was Schmackhaftes mit Tomaten, Feta-Käse, Sahne und evtl. gequirltem Ei käme mir da in den Sinn...).

Aber nicht nur zum Mittag will geschlemmt werden, es gibt außerdem leckere Ideen für das Frühstück und ein gescheites Abendessen. Brötchen (mit einem kreuzförmigen Schlitz in der Mitte, z. B. von Knack & Back ;-) bieten sich an in Honig und Butter zu schwelgen, genauso wie geflochtene Brotzöpfe, Kuchen (lecker jetzt mit Beeren) oder Kekse. Backen ist doch immer eine sehr schöpferische Aktivität, wieso nicht also ein niedliches Osterlämmchen mit viel Puderzucker oder Schokolade in Angriff nehmen, ein paar Kekse mit buntem Zuckerguss oder meinetwegen sogar pastellfarbene petit fours...?

Aber da wir ja auch dank der vielfältigen, glitzernd verpackten Oster-Süßigkeiten aus dem Handel vermutlich schon genug zu Naschen haben, bietet es sich doch an von dem eigenen, süßen Gebäck im Rahmen einer Zeremonie etwas den Göttern zu opfern. Je nach Anlass bzw. persönlichem Wunschvorhaben kann man natürlich auch symbolisch einige Münzen anbieten, die dann aber wirklich nicht mehr ausgegeben werden sollen. Ein Glas leichten Weißweins wird dazu sicher niemand verschmähen, seien es nun die Erhabenen oder wir selber, wenn wir ihnen zuprosten ;-) Es gibt ja soviel köstliche Tropfen, um die Feiertage angemessen zu begießen: Eierlikör, Met - oder für die Antialkoholiker unter uns natürlich einfach frische Säfte, Wasser, Milch. Dann wäre da noch der sog. Honegar: Ein an Vollmond hergestellter Trank, bestehend aus Honig (solar, für die Energien des Gottes) und Apfelweinessig (steht für den Mond und die Göttin), der in Wasser aufgelöst getrunken wird, wodurch er Vitalität und Gesundheit verleihen soll. Das ist natürlich schon wieder mit Arbeit und paar Hintergrundkenntnissen, betreffend die Zubereitung und Haltbarkeit verbunden, weswegen man sich womöglich auf simplen Rotwein beschränken sollte. Da er ja das Blut und die Lebenskraft symbolisiert kann man mit ihm sehr stilecht auf den Frühlingsanfang trinken und wie man sagt besonders wenn man ihn zuvor dreimal gerührt hat...

Seite 2